Die Kosten für die Privat-MRT richten sich nach der untersuchten Körperregion und der Art der Untersuchung. MRT-Standarduntersuchungen bieten wir zum Preis von € 280,-- an. Hierbei können HWS/BWS, LWS, Schultern, Ellenbogen, Handgelenke, Knie, Sprunggelenke, Füße, Kopf mit TOF-Angio oder Kleinhirnbrückenwinkel gescreent werden. Ebenso der gesamte knöcherne Becken- und Hüftbereich, Ober- und Unterschenkel mit Seitenvergleich etc.
Spezialuntersuchungen wie Orbita, Hals, Thorax, Oberbauch, Nieren, Unterbauch, Carotis- oder Becken/Bein-Angiographien etc. belaufen sich inklusive Kontrastmittel auf € 390,--
Ultraschalluntersuchungen für Abklärung des Gesundheitszustandes hinsichtlich Lymphknoten, Hals und Halsgefäßen, Muskeln, Schleimbeutel, Sehnen, Hand, Knie und inneren Organen werden mit € 130,-- pro Untersuchung verrechnet.
Die Ergebnisse erhalten Sie per E-Mail nach der Untersuchung. Dabei bekommen Sie die Zugangsdaten zu einem Serverplatz, wo die Bilder gespeichert sind. So können Sie diese einfach mit Ihrem Arzt teilen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die MRT-Ergebnisse mit uns zu besprechen.
Vor der MRT-Untersuchung wird genau geprüft, ob eine MRT-Tauglichkeit gegeben ist. So darf mit Herzschrittmachern oder Defibrillatoren nur in das MRT-Gerät eingefahren werden, wenn diese ausdrücklich MRT tauglich sind. Eine bildliche Darstellung ist auch nicht möglich, wenn Metallimplantate im Körper vorhanden sind. Ebenso können Cochlea-Implantate zu Problemen führen.
In jedem Fall ist es sinnvoll, die MRT-Untersuchung mit Ihrem Arzt zu besprechen. Besonders dann, wenn Sie Medikamente einnehmen oder bestimmte Erkrankungen vorliegen, ist die MRT-Tauglichkeit abzuklären.
Wenn sie von Ihrem Arzt überwiesen werden, finden sich alle für die MRT-Untersuchung relevanten Informationen bereits im Überweisungsblatt. Eine ärztliche Überweisung ist für die Privat-MRT allerdings nicht unbedingt erforderlich. Zu beachten ist, dass die MRT privat zu zahlen ist. Eine Refundierung bei privaten Krankenversicherungen ist möglich, wenn ambulante Behandlungen abgedeckt werden.
Die wichtigsten Details zur MRT-Untersuchung werden im Vorgespräch geklärt. Insbesondere wenn Sie Herzschrittmacher oder metallische Implantate im Körper haben, weisen Sie das Fachpersonal unbedingt darauf hin. Am besten ist es, schon ohne metallische Gegenstände bzw. Schmuck am Körper in die Diagnosepraxis zu kommen. Sollten Sie unter Platzangst leiden, informieren Sie uns gerne vorab, damit wir speziell darauf eingehen können. Darüber hinaus sollten Sie sich darauf einstellen, während der MRT-Untersuchung möglichst still zu liegen, da die Bildqualität dadurch deutlich verbessert wird.
Die MRT-Untersuchung ist in der Lage, detailreiche Bilder von Organen und Geweben im Körperinneren zu erstellen. Vor der eigentlichen MRT-Untersuchung erfolgt ein eingehendes Aufklärungsgespräch und es ist ein MRT-Formular auszufüllen, das Hinweise auf eventuelle Kontraindikationen geben kann wie bei Patienten mit Herzschrittmachern oder Metallimplantaten. Vor der MRT-Untersuchung werden alle metallischen Gegenstände wie Schmuck, Piercings oder Uhren abgelegt.
In einigen Fällen kann es notwendig sein, ein Kontrastmittel zu verabreichen, um die Sichtbarkeit von Geweben zu erhöhen.
Für die Magnetresonanztomographie wird der Patient auf einer Liege platziert, die dann in die MRT-Röhre eingefahren wird. Da diese Röhre nur sehr kurz ist, ist nie der gesamte Körper von der Röhre umgeben. An jenen Stellen, die untersucht werden sollen, werden Spulen aufgelegt.
Während der MRT-Untersuchung erhalten Sie Kopfhörer, sodass Sie auch Musik hören und sich entspannen können. Denn das MRT-Gerät selbst erzeugt klopfende und brummende Geräusche. Während der gesamten Zeit sind medizinische Fachkräfte anwesend, die Ihnen jederzeit zur Verfügung stehen und den Ablauf überwachen. Nach 15 bis 60 Minuten ist das MRT-Bodyscreening abgeschlossen.